Bei all der Euphorie hab ich ganz vergessen zu erwähnen, was der Name KlimaKillerKiller bedeutet. KillerKiller als doppelte Verneinung bedeuetet “Verja-ung”, der Killer wird also gekillt. Lange Rede - kurzer Sinn: Alles was für das Klima gut ist, soll untersucht, benannt und öffentlich gemacht werden. Was kann jeder im Kleinen tun, um pro-klima zu handeln?
Erstellt am Sonntag 20. Januar 2008
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Ende 2006 hat der Sternreport das Klimachaos benannt hat als das größte Versagen des Marktes, das es je gegeben hat. Und noch mehr: auch die demokratische Politik und die freien Medien hätten ungeheuer versagt. Die Beweise seien schon 30 Jahre lang verfügbar gewesen, und immer mehr Beweise seien hinzugekommen. Entscheidungsträger und Meinungsbildner hätten sie aber ignoriert. Die Art und Weise, wie wir produzieren und konsumieren, muss völlig neu gestaltet werden. Im 20. Jahrhundert wird der Wandel zur Hauptkonstanten und wissenschaftliche und technologische Innovationen gestalten alle Aspekte unseres Lebens und während überall exponentielle Wachstumskurven in die Höhe schießen, nimmt unsere biologische Vielfalt und die Verfügbarkeit von Ressourcen des Planeten dramatisch ab. Das Word Future Council hat sich daher die Mitgestaltung der Zukunft zur Aufgabe gemacht. Angeblich benötigen wir zu Beginn des neuen Jahrtausends ein neues Gleichgewicht zwischen menschlicher Macht und Verantwortung. Insbesondere um die Exzesse menschlichen Wirkens und Einflusses einzudämmen. Exzesse gegen die Natur und gegen zukünftige Generationen. Wir würden uns im kritischen Moment unserer Geschichte befinden. Die Menschheit müsse als Ganzes die Aufgabe wahrnehmen und bewusst die gemeinsame Zukunft gestalten. Das World Future Council möchte eine Erd-Charta verfassen. Danach müssen wir uns alle zusammentun, um eine nachhaltige Weltgesellschaft zu schaffen, die sich auf Achtung gegenüber der Natur, den allgemeinen Menschenrechten, wirtschaftlicher Gerechtigkeit und auf einer Kultur des Friedens gründet. Dazu benötigt man einen ethischen Rahmen, umwelt- und klimafreundliche Produkte und Produktionsprozesse, ökologische Bilanzen, ökologische Wirtschaft, umweltfreundliche Geschäftsmodelle und neue aktive Formen der Demokratie. Der Klimawandel ist nach dem WFC das direkte Ergebnis zweier wichtiger Veränderungen. Der beispiellosen Verbrennung fossiler Brennstoffe und der schwindenden Kapazität der Biosphäre, diese Freisetzung von Treibhausgasen zu bewältigen.
Erstellt am Sonntag 20. Januar 2008
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Die Berichte über Klimawandel, Klimakatastrophen und den bevorstehenden Wandel, der angeblich nicht mehr rückgängig zu machen ist (wenn wir nicht schnell handeln), all das sind Geschehnisse, die mich zwar schon immer angesprochen haben, aber auch genauso schnell wieder losgelassen haben. Dennoch wurde ich immer wieder mit Dingen konfrontiert, die mich zum nachdenken bewogen haben und so festigte sich in den letzten Wochen der Entschluss, ein Projekt zu starten, das für mich in dieser Form völlig neu ist: Ich möchte mehr über die Bereiche wissen, die mit Klima und Klimawandel zu tun haben. Ich möchte mehr wissen, was es für Möglichkeiten gibt (nicht nur global, sondern für jeden einzelnen in seinem täglichen Dasein). Da kommt mir ein Zitat von Russel Train in die Hände, der gesagt hat:”Die knappste Ressource in der Welt ist nicht das Öl, nicht das Gas und auch nicht das Uran; es ist die Zeit, die wir noch haben, um unsere Verhaltensweisen den Anforderungen und Grenzen unserer Umwelt anzupassen.” Na ja, da sind wir wieder bei diesem komischen Gefühl, dass man eigentlich doch was tun sollte und auch bei dem schlechten Gewissen, dass man so lange nichts getan hat. Na ja - aber wie gesagt, jetzt ist es eben soweit: Ich beginne.
Erstellt am Sonntag 20. Januar 2008
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